Verstärkte Nachfrage nach Tagesgeld
Die Nachfrage nach Tagesgeldangeboten hat in den letzten Monaten stark zugenommen. Einzelne Vergleichsportale vermeldeten einen Anstieg der Kundenanfragen um 60%. In Zeiten unsicherer Märkte und niedriger Leitzinsen, suchen die Sparer vermehrt nach sicheren aber flexiblen Geldanlagen – und finden sie im Tagesgeldkonto. Es bietet eine gesetzliche verbriefte Einlagensicherung von mindestens 100.000 Euro je Anleger und erlaubt den täglichen und vollumfänglichen Zugriff auf die Spareinlage.
Mit Bundesanleihen oder Bundesschatzbriefen, die bei konservativen Anlegern für gewöhnlich hoch im Kurs stehen, ist in der aktuellen Marktsituation keine Geschäft zu machen. Der deutsche Staat konnte kürzlich sogar Staatsanleihen zu einem Negativzins platzieren, so stark ist derzeit das Sicherheitsbedürfnis der Anleger. Aufgrund der extrem niedrigen Leitzinsen geben auch Bundesschatzbriefe keine attraktive Rendite mehr her.
Das Tagesgeldkonto hat hier eindeutig mehr zu bieten, auf dem Tagesgeldmarkt konkurrieren zahlreiche private Direktbanken um neue Kunden und überbieten sich dabei gegenseitig mit höheren Zinsen, Zinsgarantien und Kontoeröffnungsprämien.
Wenngleich der Leitzins bei 1,00% dümpelt, können die Tagesgeldanleger in Deutschland bis zu 3,00% für ihre Ersparnisse erzielen, das bestverzinste Angebot kommt hier von der PSD Bank Rhein Neckar. Im europäischen Ausland hat die Advanzia Bank aus Luxemburg ebenfalls 3,00% zu bieten.
Dahinter tummeln sich zahlreiche Banken die etwa 2,70% anbieten und zum Teil mit ansehnlichen Barprämien locken
Bei der Bank of Scotland erhalten Neukunden beispielsweise 2,70% plus 30 Euro Startguthaben und die VTB Bank bietet sogar 40 Euro Eröffnungsprämie bei gleicher Verzinsung.
